Seit Jules Häfliger den wunderbaren Pokal für das Auffahrtsturnier angefertigt hat, versuchten wir diesen natürlich zu gewinnen. Letztes Jahr scheiterten wir bereits zum vierten Mal – und dies trotz spielerischer Überlegenheit. Aber dieses Jahr musste es klappen …
Trotz dem feuchten Wetter trafen die rund 250 Teilnehmer und Schlachtenbummler bestens gelaunt beim Eingang zur Swissporarena ein.

Als Luzerner fühlten wir uns natürlich bereits als Sieger, hatte der FCL sich am Abend zuvor mit dem Sieg gegen den FC St. Gallen doch den dritten Rang gesichert. Noch mehr Freude herrschte, als bekannt wurde, dass wir trotz Regen im Stadion spielen dürfen.

Fast pünktlich startete das Turnier mit der Begegnung Luzern gegen GC-Zürich, kommentiert von Andy Wolf. Leider konnten wir das deutliche Chancenplus nicht zum erhofften Vollerfolg nutzen. Das 1:1 widerspiegelte das Stärkeverhältnis nicht; immerhin hatte der FCL ein paar Tage später das gleiche «Problem».

Die zweite Partie gegen den Seriensieger St. Gallen ist der Schlüssel zum Turniersieg. So gab es natürlich nur volle Kraft voraus ... Alle, die dabei waren, kennen nun die Nr. 23 von St. Gallen. Etwa 25 Jahre jünger als unser Durchschnittsalter, absolviert der Kollege die 100 Meter gefühlte 10 Sekunden schneller als wir. Die Laufduelle waren für uns entsprechend nicht sehr schmeichelhaft und man konnte bei Betroffenen ein deutliches «oh Schei..» hören. Und ja, er kann auch Tore schiessen. Fairerweise muss man aber zugestehen: St. Gallen hatte eine kompakte und eingespielte Mannschaft und gewann nicht nur wegen dem U19-Spieler mit 2:1. Man hat gesehen, dass sie jede Woche zusammen trainiert.

Ohne Aussicht auf den erhofften Turniersieg schwanden die Kräfte und die Ordnung für die letzte Begegnung gegen Neuenburg-Xamax ging verloren. Die 2:4-Niederlage war die logische Folge.

St. Gallen siegte in allen drei Partien und gewann das Turnier zum fünften Mal in Folge. Im zweiten Rang klassierte sich GC-Zürich, im dritten Rang Neuenburg-Xamax und im vierten ... Lassen wir das doch so stehen.

Sportlicher Misserfolg kann dem Coach schnell mal den Kopf kosten. Entsprechende Gerüchte waren bereits zu hören, was unseren Präsident veranlasste, dem Coach (mit dem orangen Schirm) das Vertrauen auszusprechen. Hoffen wir für ihn, dass es nicht gleich läuft wie in der Super League ...

Neben dem Turnier gab es ein Rahmenprogramm für die Kids und alle Junggebliebenen. Den schnellsten Penalty-Schuss erzielte Linus Niederer, beim «Loch-Penalty» gewann Paulo von GC-Zürich, Torschützenkönig wurde Silvan – die Nr. 23 von St. Gallen … Und wenn man die vielen glänzenden Augen der Kids gesehen hat, waren sie alle beim kreativen Teil die Sieger.

Beim geselligen Teil in der Business-Lounge wurden wir Luzerner dank Migros-Catering, Andy Wolf und Gerardo Seoane wieder zu Gewinnern. Andy sorgte für die musikalische Unterhaltung, Gerry, der dieses Jahr nicht mitspielen konnte, stellte sich für ein Interview zur Verfügung und hiess Neuenburg-Xamax in fliessendem Französisch würdig in der Super League willkommen.

Danke an alle Teilnehmer, Fans, Schlachtenbummler und Gäste! Ihr macht das Fest zu etwas ganz Speziellem. Freuen wir uns auf nächstes Jahr bei Neuenburg-Xamax. Ich hoffe, ihr seid alle wieder dabei.

Speziell bedanken möchte ich mich:

  • beim Staff-Team des FCL für die super Unterstützung
  • bei Migros-Catering für das tolle Essen
  • bei Richard Waser für die gefüllten Eichhof-Kühltaschen
  • bei Markus Aeschbach für den grosszügigen Rabatt
  • bei den Verstärkungen Michel Renggli und Genesio Colatrella
  • bei der Kreativabteilung Emily und Lina für ihre Arbeit mit den Kids


Euer Sportchef (und «Noch-Coach»)
Guido Biscontin