Der Treffpunkt für den diesjährigen Damenanlass war die Cocktailbar «Das weisse Schaf» (Hotel Monopol). Hier wurden die 46 Damen vom Präsidenten Reto Niederer herzlichst empfangen.

Clubmitglied und Barbesitzer Ali Manouchehri hatte sogar seinen Club-200-Teppich ausgerollt und dieser erstrahlte wunderschön in der wärmenden Mittagssonne.

Nach einem köstlichen Apéro riche mit Häppchen und Gebäck begab sich die unternehmenslustige Damenrunde mit dem doppelstöckigen Reisecar von Heggli Richtung Sarnen. Hier wurden wir bereits von der Geschäftsleitung der Firma Bruno’s Best AG erwartet. Bruno’s Best wird in zweiter Generation von Rony Arnold geleitet. Er wird tatkräftig von all seinen Geschwistern unterstützt, die Firma befindet sich in Familienbesitz.

Die Geschichte von Bruno’s Best ist sehr spannend. Bruno Arnold und seine Frau Hildegard führten erfolgreich ein Restaurant in Kerns. Die gute Küche war bekannt und die köstlichen Salatsaucen wurden so sehr gerühmt, dass manche Gäste fragten, ob sie wohl ein Fläschchen Salatsauce für daheim kaufen könnten. Die frisch zubereiteten Salatsaucen wurden anfänglich in leere Mineralflaschen abgefüllt und im eigenen «Restaurantlädeli» verkauft. Die Nachfrage stieg und so wurde über eine lange Zeit das heutige Vertriebsnetz aufgebaut.

Nach einer eindrücklichen Betriebsführung durch Produktion, Abfüllstation, Rüsterei sowie Hochlager und Verwaltung wurden wir in der betriebseigenen Kantine mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Brownies verwöhnt. Zum Abschied bekamen wir eine Kühltüte gefüllt mit Bruno’s Best Salatsaucen. Ich bin überzeugt, dass alle Damen an diese gelungene Führung denken, wenn sie das nächste Mal beim Einkaufen vor dem Kühlregal stehen und nach Bruno’s Best Salatsauce greifen.

Unser freundlicher und aufmerksamer Chauffeur brachte uns sicher zum Dorfkern in Sarnen. Hier genossen wir eine eineinhalbstündige Führung unter dem Titel «Frauenspuren». Aufmerksam lauschten wir den Geschichten aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Spannend waren sicherlich die Ausführungen über den Lasterstein, den sogenannten Pranger, an welchem die fehlbaren Bürger Busse taten. Oder die Geschichten über die Hexenverfolgung. Im Hexenturm im Kantonshauptort Sarnen wurden die verdächtigten Frauen eingekerkert und verhört, bevor sie dann auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Zum Ende der Führung konnten wir sogar das Sarner Jesuskind im Frauenkloster besichtigen. Das Sarner Jesuskind ist eine 50 Zentimeter hohe gotische Holzfigur, welche von den Klosterfrauen im 14. Jahrhundert mitgenommen wurde, als sie das Kloster in Engelberg verlassen mussten und nach Sarnen pilgerten.

Begeistert von den vielen spannend erzählten Geschichten begaben wir uns zu einem weiteren Höhepunkt dieses so toll organisierten Anlasses. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle, die mitorganisiert haben – speziell an Olivia und Reto Niederer. Am Steg in Alpnachstad wartete nämlich ein Schiff der SNG. Dieses war eigens für den Damenanlass organisiert worden. Während der Fahrt von Alpnachstad nach Luzern hatten sich die Damen viel zu erzählen und genossen den Apéro auf dem Deck und ein reichhaltiges Nachtessen mit gutem Wein unter Deck. Diese wunderschöne Abendfahrt mit der prachtvollen Landschaft, den Strahlen der Abendsonne und den leisen, kreisförmigen Wellen des Wassers wird den Damen lange in guter Erinnerung bleiben.

Ein Bericht von Mägi Schmid